Die Musiker (der Produktion)

Alexander Meyen

Violinen, Produktion & Komposition


Alexander Meyen ist ein deutscher Jazzviolinist und auch als Komponist und Produzent aktiv ist. Neben seinem Beruf als Jazzmusiker lehrt er Hatha Yoga & Meditation, reist leidenschaftlich gern und lebt in Köln und auf Gran Canaria.

Debasish Bhattacharjee

Tabla


Debasish Bhattacharjee kommt ursprünglich aus Kalkutta in Indien. Er ist Leiter und Gründer der in Köln ansässigen indischen Academie "Anubabh". Er ist auch Mitglied im deutsch - indischen Fusionensembe "Hara Samadhi"



Wolle Aretz

Drums, Percussion, Tabla


Wolfgang Aretz ist ein professioneller Schlagzeuger der seit vielen Jahren auf der Insel Gran Canaria lebt und verantwortlich für die Schlagzeugaufnahmen der Produktion ist. Wolle studierte einige Jahre Jazz auf der Berkely Universität in Boston USA und hat einen der schönsten und toll gelegensten Proberäume und Studios dieser Welt. Bei den Konzerten auf Gran Canaria wird er Tabla & Percussion spielen.

  


Dean Montenaro

E. - Bass


Dean stammt von der kleinen Mittelmeerinsel Malta und hat ein Jazzmusikstudium an der Musikakademie in Rotterdam /

Holland abgeschlossen. Ihn traf Alexander in den 90 er Jahren auf einer Straßenmusikerreise nach Malta / Valetta

  


Zwischen Jazz, Ambient und Klassik: Future L3, das neue Avantgardeprojekt des Jazzviolinisten Alexander Meyen.


Es ist unüberhörbar: Alexander Meyen, studierter Jazzgeiger, hat vor seinem Studium eine klassische Ausbildung erfahren. In den letzten Jahren beschäftigte er sich zudem intensiv mit elektronischen Gestaltungsmöglichkeiten. Nun sind im Zuge seine Soloprojekts Future L3 eine ganze Reihe von Stücken entstanden, die all diese Einflüsse überzeugend vereinen und in denen seine 5 saitige Midi-Geige im Zentrum steht. Mal klingt sie wie eine E-Gitarre, mal wie ein Synthie, mal einfach nach Geige und bereichert seine Musik mit wunderbar „gezogenen“, fein ziselierten Klängen – eine Musik, die sich zwischen Jazz, (auch indischer) Klassik, Ambient und Progressive bewegt. Außerdem bedient er meisterlich eine 6 saitige E.- Violine und entlockt ihr durch seine Tiefen Töne und Stimmungen die auch gut und gerne einem Violoncello entspringen könnten.

Ausgedehnte Improvisationen der Violine geschehen hier auf der Basis unzähliger Klänge,  Sample Loops und einer ungewöhnlichen Taktart und Metrik. Es ist eine geradezu märchenhaft versponnene Musik, die mehr als es Soundscapes tun, eine eigene, fast schon jenseitig, fantastische Welt erschafft. Sie fordert auf, den Blick nach innen zu lenken, konzentriert zuzuhören, gleichzeitig aber auch einzutauchen in eine eigenartige, melancholische Stimmung.

Ein Grundprinzip von Alexander Meyens Musik ist die Idee des Kreisförmigen: Loop und Ostinato, zwei Begriffe aus unterschiedlichen musikalischen Welten, beide finden hier zu fast jedem Zeitpunkt statt. Ostinati – musikalische Themen, die sich wiederholen – und Loops von Klängen, Sampeln und Geräuschen durchziehen die Stücke wie ein roter Faden und sind die Ursache für die Eindringlichkeit dieser Klangwelt.

In der CD Produktion " Resonancen" wechseln sich zudem das Schlagzeug und die Percussion bzw. Tabla gekonnt ab und bilden eine gelungene rythmische Grundlage.

Wem das vielleicht bis hierhin zu elektronisch geklungen hat: Analoge Klänge von Querflöte, Saxofon und Kontrabass sind ebenfalls zu hören und geben dem Klangbild insgesamt einen freundlichen und warmen Sound.

Für die CD Produktion konnten  Musiker aus Spanien, Malta und Indien gewonnen werden.

Bei den Konzerten wird der Liquid Light Experiment Künstler Dr. Uida aus Las Palmas de Gran Canaria den Raum in ein psychodelisches Raumschiff verwandeln.

(Text: Christian Lenke)




Christina Lenke

Musical Assistent

Thorsten

Grafikdesign